Studierbar

Fachhochschule Dortmund

aus Studierbar, dem Studierendenserver der Fachhochschule Dortmund

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Die Fachhochschule Dortmund ist mit rund 7.300 Studierenden (WS 2007/2008) eine der größten Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Fachbereiche sind über drei Standorte in Dortmund verteilt:

  • Sonnenstraße 96-100 (Verwaltung; Informations- und Elektrotechnik und Maschinenbau)
  • Max-Ophüls-Platz 2 (Design)
  • Emil-Figge-Straße 40, 42 und 44 (Angewandte Sozialwissenschaften, Architektur, Informatik und Wirtschaft).


Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

Die Fachhochschule Dortmund entstand aus der Königlichen Werkmeisterschule für Maschinenbauer, welche im Jahr 1896 erbaut und am 3. November 1890 eröffnet wurde. Von den damaligen Teilnehmern an den Schulungen der Werkmeisterschule wurde erwartet, dass sie auch während ihrer Ausbildung ihre normale Arbeit in den Betrieben weiterführten. Schulungen fanden vorwiegend in dem heutigen Haus 1 der Fachhochschulgebäude in der Sonnenstraße 96 statt.

1893 wurde die Werkmeisterschule erweitert und erhielt den Namen: "Königliche Maschinenbauschulen zu Dortmund". Folgende Lehrrichtungen wurden angeboten:

  • Königlich technische Mittelschule für Maschinenbau
  • Königliche Werkmeisterschule für Maschinenbauer, Schlosser und Schmiede
  • Abend- und Sonntagskursus mit Fachunterricht (Abendschule)

Die Fächer Architektur und Design wurden 1904 in die Schule integriert und stellten die ersten gestalterischen Ausbildungsfächer dar.

Am 1. April 1931 wurde die Königliche Maschinenbauschule in "Vereinigte Technische Staatslehranstalten für Maschinenwesen und Elektrotechnik" umbenannt und verfügte dann auch über einen Ausbildungslehrgang Elektrotechnik.

Die heutige Schulform als Fachhochschule entstand als Kooperation auf Basis der damaligen Staatlichen Ingenieurschule, der Werkkunstschule, der höheren Fachschulen für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und der Fachschule Wirtschaft. Damals waren 2800 Studierende eingeschrieben und 144 Professoren übernahmen den Lehrbetrieb. Die Anzahl der Studierenden beträgt derzeit etwa 7500 und die Anzahl der ProfessorInnen beläuft sich derzeit auf ungefähr 230.

Nach dem Inkrafttreten des Hochschulfreiheitsgesetzes zum 01.01.2007 hat die Fachhochschule Dortmund zum Sommerssemester 2007 Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro erhoben.

Fachbereiche und deren Weblinks

Institute

Um Forschungsschwerpunkte von der "alltäglichen" Lehre abzugrenzen werden für diese Schwerpunkte Institute gegründet. Dort arbeiten dann ProfessorenInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und Studierende an den gesetzten Schwerpunkthemen. Für Studierende ist es auch möglich im Rahmen der Institutarbeit ihre Projekt- und/oder Diplomarbeit zu schreiben. Es ist außerdem möglich ein Institut außerhalb der Fachhochschule Dortmund zu bilden wie z.B. in einem Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.

Aktuell gibt es an der Fachhochschule folgende Institute:

  • Emil-Berliner-Institut für auditive Kulturtechniken [8]
  • Emscher-Lippe-Institut für Automatisierungstechnik und Qualitätssicherung GmbH (ELIAS) [9]
  • Institut für betriebliche Informations- und Expertensysteme an der FH Dortmund e. V. (IBIES) [10]
  • Institut für Kommunikationstechnik (IKT) [11]
  • Institut für Mikrosensorik (IfM)
  • Zentrum für Automatisierungssysteme [12]




Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte an der Fachhochschule

  • Kultur-, Bau- und Städtebaugeschichte im Ruhrgebiet (Prof. Dr. Renate Kastorff-Viehmann)
  • Medizinische Informatik (Prof. Dr. Dr. Hans-Gerd Lipinski)
  • Multimedia-Anwendungen und Systeme (Prof. Dr. Andreas Stascheit)

Durch das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW anerkannte Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte:

  • Angewandte Mikroelektronik (Prof. Dr. Eberhard Menzel)
  • CAQ - Computerunterstützte Qualitätssicherungssysteme (Dr. Burkhard Igel)
  • Computersimulation im Maschinenbau (Prof. Dr. Marius Geller)
  • Energieeinsparung und Schadstoffemissionsminderung - Umwelttechnologie (Prof. Ulrich Walter)
  • Arbeit im Bausektor (Prof. Dr. Becker)
  • Kommunikationstechnik (Prof. Dr. Ingo Kunold)


Weblink

Persönliche Werkzeuge